Vorläufige Satzung „Casabunta (g.)e.V.“

§1 Name, Sitz, Zweck

1. Der Name des Vereins lautet „CasabuntA“.
Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden.
Nach der Eintragung führt er den Namenszusatz „e.V.“
2. Er hat seinen Sitz in Dresden 01097, Fritz-Reuter-Straße 19.
3. Der Zweck des Vereins ist :
– Förderung von Kunst und Kultur
– Förderung des Tierschutzes
– Förderung von sozial und finanziell Benachteiligten
4. Der Zweck wird insbesondere verwirklicht durch:
– Einrichtung einer Volksküche (vegane [vegetarische], kostenfreie Essensausgabe)
– offene und kostenlose Infoveranstaltungen/ Kurse zum Thema:
+ Tierschutz
+ Jonglage
+ Verbraucheraufklärung
+ Siebdruck-Umweltschutz
– Anlaufpunkt in Fällen von politischer, rassistischer und religiöser Verfolgung
+ Einrichtung eines Schutzraumes
– Einrichtung einer offenen und kostenfreien (Fahrrad-) Werkstatt
– Einrichtung eines kostenlosen Ateliers
– Einrichtung von kostenlosen Proberäumen

§2 Gemeinnützigkeit

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts: ,,Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel der Vereins dürfen nur für die Satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendung aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

§3 Erwerb der Mitgliedschaft, Mitgliedsbeiträge

1. Die Mitgliedschaft im Verein kann auf schriftlichen Antrag jede voll geschäftsfähige, natürliche Person oder jede juristische Person erwerben, die gewillt ist, den Vereinszweck zu fördern. Über die Aufnahme der Mitglieder entscheidet der Vorstand.
2. Eine Ablehnung des Aufnahmeantrags ist nicht anfechtbar und muss nicht begründet werden.
3. Die Mitgliedschaft im Verein erfolgt ohne Mitgliedsbeitrag.

§4 Beendigung der Mitgliedschaft

1. Die Mitgliedschaft endet durch freiwilligen Austritt, Ausschluss oder Tod.
2. Der Austritt erfolgt durch eine schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand.
3. Ein Mitglied kann jederzeit mit sofortiger Wirkung aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es in grober Weise gegen die Interessen des Vereins verstößt, oder ein sonstiger wichtiger Grund vorliegt.

§5 Die Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.

§6 Der Vorstand

1. Der Vorstand, nach § 26 des Bürgerlichen Gesetzbuches, besteht aus dem ersten und zweiten Vorsitzenden, dem Schatzmeister und dem Schriftführer.
2. Die Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von 1 Jahr gewählt. Sie bleiben bis zur Wahl des nächsten Vorstandes im Amt.
3. Der Verein wird nach außen vertreten durch den ersten Vorsitzenden, jeweils zusammen mit einem weiteren Vorstandsmitglied, oder durch eine durch den Vorstand bevollmächtigte Person.
4. Rechtsgeschäfte ab einem Geschäftswert von 250 € sind für den Verein nur verbindlich, wenn sie mit Zustimmung der Mitgliederversammlung abgeschlossen wurden.
5. Der Vorstand ist verantwortlich für:
– 1. die Führung der laufenden Geschäfte
– 2. die Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung
– 3. die Verwaltung des Vereinsvermögens
– 4. die Aufstellung eines Haushaltsplans für jedes Geschäftsjahr
– 5. die Buchführung
– 6. die Erstellung des Jahresberichts
– 7. die Vorbereitung
– 8. die Einberufung der Mitgliederversammlung.

§7 Kassenprüfung

Die Mitgliederversammlung wählt zwei Kassenprüfer, die nicht Vorstandsmitglieder sind, auf die Dauer von einem Jahr. Diese überprüfen am Ende eines jeden Geschäftsjahres die rechnerische Richtigkeit der Buch- und Kassenführung. Die Kassenprüfer erstatten Bericht in der nächstfolgenden ordentlichen Mitgliederversammlung.

§8 Die Mitgliederversammlung, Zuständigkeit, Einberufung

1. Die Mitgliederversammlung ist zuständig für:
– 1. die Wahl und Abberufung der Vorstandsmitglieder,
– 2. die Wahl der Kassenprüfer,
– 3. die Genehmigung des vom Vorstand aufgestellten Haushaltsplans für das nächste Geschäftsjahr,
– 4. die Entgegennahme des Jahresberichts und die Entlastung des Vorstands,
– 5. die Festsetzung der Höhe und der Fälligkeit des Jahresbeitrages und
– 6. die Beschlussfassung über Satzungsänderungen und die Auflösung des Vereins.
2. Zur Teilnahme an der Mitgliederversammlung sind sämtliche Mitglieder berechtigt. Die ordentliche Mitgliederversammlung wird mindestens einmal im Jahr abgehalten. Die Einberufung erfolgt durch schriftliche Einladung des Vorstands unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen. Der Einladung sind eine Tagesordnung sowie die Gegenstände der anstehenden Beschlussfassungen beizufügen.
– 1. Die Beschlussfassung der Mitgliederversammlung erfolgt durch Handzeichen mit einfacher Mehrheit. Auf Antrag wird geheim abgestimmt. Satzungsänderungen bedürfen einer Mehrheit von 100% der abgegebenen Stimmen. Die Auflösung des Vereins kann nur mit einer Mehrheit von 4/5 beschlossen werden.
– 2. Über die Ergebnisse und Beschlüsse wird ein Protokoll angefertigt, das von einem Vorstandsmitglied und einem weiteren Vereinsmitglied zu unterzeichnen ist. Das Protokoll wird der folgenden Mitgliederversammlung zur Annahme vorgelegt.

§9 Außerordentliche Mitgliederversammlung

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung kann einberufen werden, wenn dies im Dienste der Vereinsinteressen erforderlich erscheint, oder wenn die Einberufung von mindestens 1/10 der Mitglieder schriftlich unter Angabe von Gründen bei einem Vorstandsmitglied verlangt wird. In dringlichen Fällen kann in der außerordentlichen Mitgliederversammlung auch über Satzungsänderungen entschieden werden.

§10 Auflösung des Vereins, Liquidatoren

1. Bei Auflösung des Vereins oder sonstiger rechtlicher Beendigung fällt das Vereinsvermögen an „Diakonisches Werk der EKD“ oder deren Rechtsnachfolger. Das Vereinsvermögen ist ausschließlich zu dem in §1 dieser Satzung definierten Zweck zu verwenden.
2. Als Liquidatoren werden der erste Vorsitzende und der Schatzmeister bestellt.

Dresden, den 26.01.2012